Paulina KrasaHost
Claudia WesslingGuest
Jan HengstlerGuest
Heute spreche ich über ein sehr grausames Delikt, das von einer der sieben Todsünden handelt, der schlimmsten, wie ich finde.

Und der Fall führt uns an eine der prestigeträchtigsten Eliteuniversitäten und in eine Welt, in der Leistung alles ist, in der man weitergehen muss als alle anderen, um herauszustechen und in der manche zu weit gehen.

Dezember 1994 sind über tausend Augenpaare gebannt auf die Bühne der Beijing Concert Hall in Peking gerichtet, auf der sie seit Beginn des Abends das Orchester verfolgen.

Nun aber tritt die einundzwanzigjährige Ju Ling nach vorn, um gleich ihr Solo zu spielen.

Sie trägt eine weiße, locker sitzende Bluse mit abgesetztem Kragen und einen weiten schwarzen Rock.

Ihre langen schwarzen Haare sind in einem tiefen Pferdeschwanz nach hinten gebunden.

Auf ihrer Nase sitzt eine dicke Brille, ihr Pony ist akkurat nach vorne gekämmt und wippt ein bisschen, als sie sich mit schnellen Schritten ihrem Instrument nähert, der Guzheng.

Heute muss nicht nur ihr Outfit, sondern auch jeder Ton sitzen, denn für diesen großen Moment hat die einundzwanzigjährige Studentin jahrelang hart gearbeitet.

Auf den ersten Blick sieht das längliche Holzstück mit den sieben aufgespannten Seiten, das auf der Bühne auf sie wartet, unspektakulär aus.

Aber das klassische chinesische Instrument hat eine Geschichte, die drei Jahrtausende währt.

Angeblich soll sogar der chinesische Philosoph Konfuzius, der vor etwa zweitausendfünfhundert Jahren gelebt hat, ein wahrer Meisterspieler gewesen sein.

Als Vorsitzende der Volksmusikabteilung des Hochschulorchesters hat sie bereits den zweiten Platz bei einem Musikwettbewerb zwischen verschiedenen Pekinger Hochschulen gewonnen.

Das Stück ist aus dem zwölften Jahrhundert überliefert, ziemlich wahrscheinlich sogar noch älter und gehört zum Schwierigsten, was man auf der Guzheng überhaupt nur spielen kann.

Ju Ling verbeugt sich vor den erwartungsvollen Gesichtern, dann nimmt sie Platz und stimmt die ersten Töne der Guanling San an.

Heute spreche ich über ein sehr grausames Delikt, das von einer der sieben Todsünden handelt, der schlimmsten, wie ich finde.

Und der Fall führt uns an eine der prestigeträchtigsten Eliteuniversitäten und in eine Welt, in der Leistung alles ist, in der man weitergehen muss als alle anderen, um herauszustechen und in der manche zu weit gehen.

Dezember 1994 sind über tausend Augenpaare gebannt auf die Bühne der Beijing Concert Hall in Peking gerichtet, auf der sie seit Beginn des Abends das Orchester verfolgen.

Nun aber tritt die einundzwanzigjährige Ju Ling nach vorn, um gleich ihr Solo zu spielen.

Sie trägt eine weiße, locker sitzende Bluse mit abgesetztem Kragen und einen weiten schwarzen Rock.

Ihre langen schwarzen Haare sind in einem tiefen Pferdeschwanz nach hinten gebunden.

Auf ihrer Nase sitzt eine dicke Brille, ihr Pony ist akkurat nach vorne gekämmt und wippt ein bisschen, als sie sich mit schnellen Schritten ihrem Instrument nähert, der Guzheng.

Heute muss nicht nur ihr Outfit, sondern auch jeder Ton sitzen, denn für diesen großen Moment hat die einundzwanzigjährige Studentin jahrelang hart gearbeitet.

Auf den ersten Blick sieht das längliche Holzstück mit den sieben aufgespannten Seiten, das auf der Bühne auf sie wartet, unspektakulär aus.

Aber das klassische chinesische Instrument hat eine Geschichte, die drei Jahrtausende währt.

Angeblich soll sogar der chinesische Philosoph Konfuzius, der vor etwa zweitausendfünfhundert Jahren gelebt hat, ein wahrer Meisterspieler gewesen sein.

Als Vorsitzende der Volksmusikabteilung des Hochschulorchesters hat sie bereits den zweiten Platz bei einem Musikwettbewerb zwischen verschiedenen Pekinger Hochschulen gewonnen.

Das Stück ist aus dem zwölften Jahrhundert überliefert, ziemlich wahrscheinlich sogar noch älter und gehört zum Schwierigsten, was man auf der Guzheng überhaupt nur spielen kann.

Ju Ling verbeugt sich vor den erwartungsvollen Gesichtern, dann nimmt sie Platz und stimmt die ersten Töne der Guanling San an.
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