Raimund SteckerGuestFabian KluthHostUnd die Künstler, du hast jetzt angesprochen, Piene.
Wir können auch weitergehen, äh, Schoonhoven, Palermo, ähm, Beuys, in Teilen ja auch Knöbel sicherlich.
Ähm, was hast du von, von den Künstlern gelernt?

Ähm, dass das unglaublich, ähm, wie soll ich sagen, also meistenteils, also eigentlich durchgehend unglaublich tolle Typen sind, die von ihrem Künstlersein im persönlichen Umgang unglaublich gut abstrahieren können.

Also ich hab mit Otto Piene noch am letzten Tag seines Lebens dann in Berlin in der, von der Nationalgalerie, hat er mich seiner Frau noch mal vorgestellt, weil sie ist ziemlich sehbehindert und hat ihr dann auch erzählt, dass er mich also seit, was weiß ich, 1971 oder '72 kenne.

Und, ähm, das ist von den Personen und im Umgang mit der Kunst ist, glaube ich, etwas, etwas, was ich nicht loswerde, dass ein Kunstwerk für mich wirklich nur eine in Anführungszeichen Materialisierung eines Schaffensprozesses ist.

Wenn ich ins Atelier gehe, mit Künstlern rede, was ich nun weiterhin wöchentlich mache.

Ich finde es wunderbar, in Ateliers zu sitzen und mit Künstlern zu streiten über das, was sie machen.

Ähm, ich hab keine Probleme, Bilder rumzudrehen, Bilder irgendwo hinzustellen, wegzutun, Skulpturen anzufassen.

Die Künstler merken offensichtlich, dass ich 'ne, 'ne grundtaktile Achtung habe auf der einen Seite und auf der anderen Seite, äh, dass sowohl die Künstler und Künstlerinnen wie auch ich uns natürlich kaputtlachen, wenn wir selber mit den Werken so umgehen.

Und dann ist plötzlich aus diesem Gegenstand, mit dem wir noch vor 'ner Stunde, äh, diskutierend und diskursiv umgegangen sind, wird dann plötzlich etwas, was man nicht mehr anfassen darf.

Und das ist vielleicht die größte, äh, den größten Schatz, den ich mitbekommen habe durch diese Lehre, durch diese Ausbildung, ähm, dass es für mich keine taktile, ähm, Barriere gibt, mich mit Kunstwerken zu beschäftigen.

Und, äh, die Künstler selber haben das ja sowieso nicht, weil die machen das ja.

Ich war mal mit 'ner In einer Studentengruppe im Atelier von Bridget Riley in, in London.

Und, äh, und dann sehen die Studierenden, dass ich dann 'n Bild von Bridget Riley nehme und es einfach rumdrehe, weil ich das Bild dahinter mir anschauen möchte.

Das ist, glaub ich, 'ne, 'ne Geschichte, die, die 'ne Nähe zwischen den Künstlern und mir bringt, die, die man, glaub ich, nicht, nicht lernen kann, sondern die einfach, äh, klar, also erst mal ist sie eine, eine, eine wunderbare Frau.

Dann war eine Ausstellung in der Serpentine Gallery in, in London und, äh, das British Council hatte mir angeboten, diese Ausstellung zu übernehmen und ich fliege nach London zur Pressekonferenz morgen, aber, morgens, aber ich kam 'ne Stunde oder anderthalb Verspätung, mit Verspätung, weil der Flieger Verspätung hatte.

Und dann, ähm, war Bridget noch da und die Chefin vom British Council, Andrea Rose, war auch noch da.
Und die Künstler, du hast jetzt angesprochen, Piene.
Wir können auch weitergehen, äh, Schoonhoven, Palermo, ähm, Beuys, in Teilen ja auch Knöbel sicherlich.
Ähm, was hast du von, von den Künstlern gelernt?

Ähm, dass das unglaublich, ähm, wie soll ich sagen, also meistenteils, also eigentlich durchgehend unglaublich tolle Typen sind, die von ihrem Künstlersein im persönlichen Umgang unglaublich gut abstrahieren können.

Also ich hab mit Otto Piene noch am letzten Tag seines Lebens dann in Berlin in der, von der Nationalgalerie, hat er mich seiner Frau noch mal vorgestellt, weil sie ist ziemlich sehbehindert und hat ihr dann auch erzählt, dass er mich also seit, was weiß ich, 1971 oder '72 kenne.

Und, ähm, das ist von den Personen und im Umgang mit der Kunst ist, glaube ich, etwas, etwas, was ich nicht loswerde, dass ein Kunstwerk für mich wirklich nur eine in Anführungszeichen Materialisierung eines Schaffensprozesses ist.

Wenn ich ins Atelier gehe, mit Künstlern rede, was ich nun weiterhin wöchentlich mache.

Ich finde es wunderbar, in Ateliers zu sitzen und mit Künstlern zu streiten über das, was sie machen.

Ähm, ich hab keine Probleme, Bilder rumzudrehen, Bilder irgendwo hinzustellen, wegzutun, Skulpturen anzufassen.

Die Künstler merken offensichtlich, dass ich 'ne, 'ne grundtaktile Achtung habe auf der einen Seite und auf der anderen Seite, äh, dass sowohl die Künstler und Künstlerinnen wie auch ich uns natürlich kaputtlachen, wenn wir selber mit den Werken so umgehen.

Und dann ist plötzlich aus diesem Gegenstand, mit dem wir noch vor 'ner Stunde, äh, diskutierend und diskursiv umgegangen sind, wird dann plötzlich etwas, was man nicht mehr anfassen darf.

Und das ist vielleicht die größte, äh, den größten Schatz, den ich mitbekommen habe durch diese Lehre, durch diese Ausbildung, ähm, dass es für mich keine taktile, ähm, Barriere gibt, mich mit Kunstwerken zu beschäftigen.

Und, äh, die Künstler selber haben das ja sowieso nicht, weil die machen das ja.

Ich war mal mit 'ner In einer Studentengruppe im Atelier von Bridget Riley in, in London.

Und, äh, und dann sehen die Studierenden, dass ich dann 'n Bild von Bridget Riley nehme und es einfach rumdrehe, weil ich das Bild dahinter mir anschauen möchte.

Das ist, glaub ich, 'ne, 'ne Geschichte, die, die 'ne Nähe zwischen den Künstlern und mir bringt, die, die man, glaub ich, nicht, nicht lernen kann, sondern die einfach, äh, klar, also erst mal ist sie eine, eine, eine wunderbare Frau.

Dann war eine Ausstellung in der Serpentine Gallery in, in London und, äh, das British Council hatte mir angeboten, diese Ausstellung zu übernehmen und ich fliege nach London zur Pressekonferenz morgen, aber, morgens, aber ich kam 'ne Stunde oder anderthalb Verspätung, mit Verspätung, weil der Flieger Verspätung hatte.

Und dann, ähm, war Bridget noch da und die Chefin vom British Council, Andrea Rose, war auch noch da.
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