Richard David PrechtGuest
Paul RonzheimerHost
Wo sehen Sie die Chancen für die deutsche Industrie oder auch den deutschen Arbeitsmarkt?

Tja, wir wissen ja alle, dass wir im Prozess der Digitalisierung relativ weit hinten sind.

Und den Moment, die großen Geschäftsmodelle zu entwickeln, haben wir regelmäßig verpasst.

Also das Zeitalter der Elektrifizierung und der Beginn der Massenkonsumgüterproduktion.

Und hat das nachher versucht nachzuholen unter Perron und hat dann Autos und Flugzeuge und alles Mögliche gebaut, aber die haben ja nie wieder die Qualität erreicht, die waren nicht wieder konkurrenzfähig mit dem, was die Amerikaner, Deutschen und so weiter gemacht haben.

Das heißt, ich habe nicht die Illusion, dass wir da ganz nach oben aufschließen können, aber wir können vielleicht den einen oder anderen Geschäftszweig in dem Bereich entwickeln.

Und klar ist auch, wenn wir da nicht mitmischen, dann können wir auch, wenn wir über Fragen von Grenzen des Einsatzes, ethische Standards und so weiter diskutieren, ja gar nicht mitreden.

Dann sind wir ja quasi ein Entwicklungsland, nur abhängig von dem, was China oder die USA machen.

Und deswegen ist es natürlich wichtig, dass wir da auch vorne mit dabei sind, ohne die Illusion zu haben, wir könnten da was einholen, das können wir nicht.

Ich meine, wir haben ja auch SAP und wir haben auch sehr gute Startups und so weiter, aber wir haben vielleicht auch falsche Regeln.

Also mich wundert es, dass Startups, die gefördert werden, dann irgendwann hingehen und wenn sie ein gutes Angebot kriegen aus dem Silicon Valley, das sie nicht ablehnen wollen, dann haben sie natürlich viel Spaß, das entsprechend auch zu verkaufen und am Ende haben wir nichts davon gehabt.

Ich finde also jeder, der Förderung bekommt, der müsste eigentlich auch sagen, dass er mit seiner Firma dauerhaft in Deutschland bleibt und dass er nicht an die Großen verkauft.

Also da kann er sich entscheiden, ob er ohne Förderung das macht oder ob er es mit Förderung macht.

Also wir müssten viel mehr fördern, aber wir müssten die verschiedenen Startups, die sich dann zu Firmen entwickeln, auch im eigenen Land behalten.

Wo sehen Sie die Chancen für die deutsche Industrie oder auch den deutschen Arbeitsmarkt?

Tja, wir wissen ja alle, dass wir im Prozess der Digitalisierung relativ weit hinten sind.

Und den Moment, die großen Geschäftsmodelle zu entwickeln, haben wir regelmäßig verpasst.

Also das Zeitalter der Elektrifizierung und der Beginn der Massenkonsumgüterproduktion.

Und hat das nachher versucht nachzuholen unter Perron und hat dann Autos und Flugzeuge und alles Mögliche gebaut, aber die haben ja nie wieder die Qualität erreicht, die waren nicht wieder konkurrenzfähig mit dem, was die Amerikaner, Deutschen und so weiter gemacht haben.

Das heißt, ich habe nicht die Illusion, dass wir da ganz nach oben aufschließen können, aber wir können vielleicht den einen oder anderen Geschäftszweig in dem Bereich entwickeln.

Und klar ist auch, wenn wir da nicht mitmischen, dann können wir auch, wenn wir über Fragen von Grenzen des Einsatzes, ethische Standards und so weiter diskutieren, ja gar nicht mitreden.

Dann sind wir ja quasi ein Entwicklungsland, nur abhängig von dem, was China oder die USA machen.

Und deswegen ist es natürlich wichtig, dass wir da auch vorne mit dabei sind, ohne die Illusion zu haben, wir könnten da was einholen, das können wir nicht.

Ich meine, wir haben ja auch SAP und wir haben auch sehr gute Startups und so weiter, aber wir haben vielleicht auch falsche Regeln.

Also mich wundert es, dass Startups, die gefördert werden, dann irgendwann hingehen und wenn sie ein gutes Angebot kriegen aus dem Silicon Valley, das sie nicht ablehnen wollen, dann haben sie natürlich viel Spaß, das entsprechend auch zu verkaufen und am Ende haben wir nichts davon gehabt.

Ich finde also jeder, der Förderung bekommt, der müsste eigentlich auch sagen, dass er mit seiner Firma dauerhaft in Deutschland bleibt und dass er nicht an die Großen verkauft.

Also da kann er sich entscheiden, ob er ohne Förderung das macht oder ob er es mit Förderung macht.

Also wir müssten viel mehr fördern, aber wir müssten die verschiedenen Startups, die sich dann zu Firmen entwickeln, auch im eigenen Land behalten.
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