Oct 12, 2026 · 26 min · 10 segments
Im Weinberg in Nittel an der Obermosel mit Max Frieden vom Weingut Frieden-Berg, mitten in der Lese 2026 und nach drei Tagen Starkregen, Luxemburg direkt am anderen Moselufer. Max erzählt vom Elbling…
Dann kommen wir zu unserer vierten Frage, bevor wir ein bisschen mehr in, ähm, uns mit Friedenberg beschäftigen, eurem Weingut und der wunderschönen Obermosel hier, aber erst mal Natur.
Wenn ich jetzt Natur sage, was kommt da für Assoziationen bei dir im Kopf als Winzer?
Ähm- Wenn die Regenphasen kommen, ähm, wir haben ein gutes Jahr hingelegt, weil wir uns, ähm, mit der Natur auseinandersetzen.
Das heißt, das ist mit Begrünungen, mit, mit Bodenmanagement, das ist halt ganz, ganz wichtig, ähm, was auch dann im Endeffekt die Traube widerspiegelt.
Ähm, reiße ich die Böden einfach auf im Sommer und es kommt eine Regenphase, kriege ich, äh, Probleme mit der Natur, weil sie mir die, die Reben oder die, die Trauben und Beeren zum Platzen bringen.
Wie man hier jetzt sieht, die Anlage ist deutlich, äh, ausgeglichener, ist eine relativ junge Parzelle, aber hält trotz jungen Alters sehr, sehr gut Stand und hält das Wetter aus, weil's einfach sehr kleinbergig ist, ähm, Stickstoff nicht überversorgt, sondern mit Begrünung gearbeitet, um das Ganze so in so 'n gewissen Gleichgewicht zu bringen.
Und das ist einfach das, das Haupt-, ähm, spiel mit der Natur, alles im Gleichgewicht zu halten.
Mhm.
Habe ich zu wenig Wasser, muss ich unter Umständen auch der Natur mal auch helfen, so wie uns manchmal die Natur auch bei irgendwas hilft, ne.
Und ist halt, ja, immer 'n, 'n gewisses Spiel mit der Rasierklinge, aber, ähm, 'n spannendes Spiel, ja.
Ich mag die Perspektive, die ist schön.
Das, äh, Zusammenarbeit mit der Natur, aber auch, dass wir in der Natur ab und zu mal unter die Arme greifen müssen, gerade-
-in heutigen Zeiten.
[lacht]
Das ist wie mit einer Partnerschaft, manchmal ärgert man sich, manchmal freut man sich und diese Woche haben wir uns halt geärgert, aber es hat funktioniert und die Reben, die bei uns noch hängen, sind jetzt noch drei, vier Tage in der Lese, ähm, sie halten einfach durch.
Und das liegt da dran, weil da, wo wir jetzt noch lesen, sind teilweise auch einfach die Reihen dauerbegrünt, ähm, was einfach zu einer gewissen Stabilität einfach auch, ähm, ähm, hilft, ja.
Wunderschön.
Dann kommen wir zu unserer vierten Frage, bevor wir ein bisschen mehr in, ähm, uns mit Friedenberg beschäftigen, eurem Weingut und der wunderschönen Obermosel hier, aber erst mal Natur.
Wenn ich jetzt Natur sage, was kommt da für Assoziationen bei dir im Kopf als Winzer?
Ähm- Wenn die Regenphasen kommen, ähm, wir haben ein gutes Jahr hingelegt, weil wir uns, ähm, mit der Natur auseinandersetzen.
Das heißt, das ist mit Begrünungen, mit, mit Bodenmanagement, das ist halt ganz, ganz wichtig, ähm, was auch dann im Endeffekt die Traube widerspiegelt.
Ähm, reiße ich die Böden einfach auf im Sommer und es kommt eine Regenphase, kriege ich, äh, Probleme mit der Natur, weil sie mir die, die Reben oder die, die Trauben und Beeren zum Platzen bringen.
Wie man hier jetzt sieht, die Anlage ist deutlich, äh, ausgeglichener, ist eine relativ junge Parzelle, aber hält trotz jungen Alters sehr, sehr gut Stand und hält das Wetter aus, weil's einfach sehr kleinbergig ist, ähm, Stickstoff nicht überversorgt, sondern mit Begrünung gearbeitet, um das Ganze so in so 'n gewissen Gleichgewicht zu bringen.
Und das ist einfach das, das Haupt-, ähm, spiel mit der Natur, alles im Gleichgewicht zu halten.
Mhm.
Habe ich zu wenig Wasser, muss ich unter Umständen auch der Natur mal auch helfen, so wie uns manchmal die Natur auch bei irgendwas hilft, ne.
Und ist halt, ja, immer 'n, 'n gewisses Spiel mit der Rasierklinge, aber, ähm, 'n spannendes Spiel, ja.
Ich mag die Perspektive, die ist schön.
Das, äh, Zusammenarbeit mit der Natur, aber auch, dass wir in der Natur ab und zu mal unter die Arme greifen müssen, gerade-
-in heutigen Zeiten.
[lacht]
Das ist wie mit einer Partnerschaft, manchmal ärgert man sich, manchmal freut man sich und diese Woche haben wir uns halt geärgert, aber es hat funktioniert und die Reben, die bei uns noch hängen, sind jetzt noch drei, vier Tage in der Lese, ähm, sie halten einfach durch.
Und das liegt da dran, weil da, wo wir jetzt noch lesen, sind teilweise auch einfach die Reihen dauerbegrünt, ähm, was einfach zu einer gewissen Stabilität einfach auch, ähm, ähm, hilft, ja.
Wunderschön.
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