Aug 30, 2026 · 54 min · 12 segments
Cornelius Pollmer war lange bei der Süddeutschen Zeitung und schreibt mittlerweile für die Zeit, seit 2025 ist er dort Leiter des Ressorts “ZEIT im Osten”. Seinen glamourösesten Job aber bekleidet er…
Cornelius PollmerGuest
Wolfgang HeimHost
Micky BeisenherzHost
Damals, als wir uns zuletzt gesehen haben, wollten wir noch Fußballweltmeister werden und Julian Nagelsmann hätte eine große Auszeichnung des Bundesverdienstkreuz bekommen.

Ich, ich zitiere, ich zitiere die große Annalena Baerbock, die sagte: „Wir sind in einer anderen Welt aufgewacht." [lacht] Ja, ist interessant.

Du bist ja übrigens, als wir unser kleines Apofeka-Sommerfest hatten, da bist du ja sogar früher abgehauen.

Nein, nein, ich hab, also prophetisch vielleicht sogar ein Stück weit wirklich, aber, äh, mein Sohn lebt ja in Oranienburg und da, äh, äh, ist die Entfernung so, dass ich also diese, dieses schreckliche Spiel in voller Länge, äh, erleben durfte und es ist, wie's ist.

Aber sag mal, wie war denn, wie wa, war's denn für dich in dieser neuen Rolle bei MagentaTV?

Also in der Runde, in der ich da morgens saß, wir haben uns hervorragend verstanden.

Wir waren zwar immer früh dran, aber du weißt ja, wie das ist, wenn du irgendwo bist mit Menschen, die du sehr magst und du dich mit 'nem Thema befasst, was dir Freude macht, dann, äh, geht die Zeit superschnell rum.

Das war total gut und ich glaube, ich kann mich so weit aus dem Fenster lehnen: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, äh, dass ich bei Magenta zu sehen war.

Und war-- Wie war diese Umstellung dann doch sehr, sehr früh am Morgen anfangen müssen zu arbeiten?

Also das heißt, ich habe da eine gewisse Erfahrung, was frühes Aufstehen angeht und, äh, ich bin glücklicherweise noch jung genug, äh, dass mich, äh, die Freude am Tun, äh, sämtliche, äh, Wecker vergessen lässt.

Also, und es ist natürlich auch 'n Riesenvorteil, wenn man es im Sommer macht.

Das heißt, egal wie früh du aufstehst, ist es doch irgendwie noch im Hellen oder schon im Hellen.

Und, äh, ich war natürlich auch immer relativ früh aus dem Studio raus, will sagen, ich hatte sehr viel Tagesfreizeit in München und das lässt sich im Sommer ganz gut, äh, aushalten.

Also ich hab's so erlebt: Erst dachte ich, wenn Deutschland so früh rausfliegt, also da ist schon sehr viel Spannung dann weg für diese WM.

Und dann hab ich aber gemerkt, als die K.O.-Spiele angefangen haben, dass es doch eine, eine gewisse Faszination gehabt hat und schlussendlich haben wir ja mit, mit Spanien den absolut verdienten Weltmeister.

Witzig, ne? Der Fußball ist, ähm, also w-wie soll man das sagen? Also, der, der wird natürlich von allen Ecken links und rechts, äh, angegriffen, was Korruption angeht und Spielverschiebungen und Manipulation, aber er ist in sich offensichtlich in sich so resilient, dass am Ende doch, äh, die beste Mannschaft Weltmeister wird.

Denn das war ja neben all dem unglaublichen Scheiß, den wir da erleben mussten, Stichwort Trump und Infantino und Co.

Am Ende, auch wenn Spanien jetzt nicht meine Lieblingsmannschaft ist, aber man muss doch sagen, es ist irgendwie ganz tröstlich zu erkennen, dass die beste Mannschaft dann auch Weltmeister wird.

Und noch tröstlicher wird's dann, wenn die UEFA es wirklich schafft, Infantino, äh, vom Stuhl zu kippen.

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Damals, als wir uns zuletzt gesehen haben, wollten wir noch Fußballweltmeister werden und Julian Nagelsmann hätte eine große Auszeichnung des Bundesverdienstkreuz bekommen.

Ich, ich zitiere, ich zitiere die große Annalena Baerbock, die sagte: „Wir sind in einer anderen Welt aufgewacht." [lacht] Ja, ist interessant.

Du bist ja übrigens, als wir unser kleines Apofeka-Sommerfest hatten, da bist du ja sogar früher abgehauen.

Nein, nein, ich hab, also prophetisch vielleicht sogar ein Stück weit wirklich, aber, äh, mein Sohn lebt ja in Oranienburg und da, äh, äh, ist die Entfernung so, dass ich also diese, dieses schreckliche Spiel in voller Länge, äh, erleben durfte und es ist, wie's ist.

Aber sag mal, wie war denn, wie wa, war's denn für dich in dieser neuen Rolle bei MagentaTV?

Also in der Runde, in der ich da morgens saß, wir haben uns hervorragend verstanden.

Wir waren zwar immer früh dran, aber du weißt ja, wie das ist, wenn du irgendwo bist mit Menschen, die du sehr magst und du dich mit 'nem Thema befasst, was dir Freude macht, dann, äh, geht die Zeit superschnell rum.

Das war total gut und ich glaube, ich kann mich so weit aus dem Fenster lehnen: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, äh, dass ich bei Magenta zu sehen war.

Und war-- Wie war diese Umstellung dann doch sehr, sehr früh am Morgen anfangen müssen zu arbeiten?

Also das heißt, ich habe da eine gewisse Erfahrung, was frühes Aufstehen angeht und, äh, ich bin glücklicherweise noch jung genug, äh, dass mich, äh, die Freude am Tun, äh, sämtliche, äh, Wecker vergessen lässt.

Also, und es ist natürlich auch 'n Riesenvorteil, wenn man es im Sommer macht.

Das heißt, egal wie früh du aufstehst, ist es doch irgendwie noch im Hellen oder schon im Hellen.

Und, äh, ich war natürlich auch immer relativ früh aus dem Studio raus, will sagen, ich hatte sehr viel Tagesfreizeit in München und das lässt sich im Sommer ganz gut, äh, aushalten.

Also ich hab's so erlebt: Erst dachte ich, wenn Deutschland so früh rausfliegt, also da ist schon sehr viel Spannung dann weg für diese WM.

Und dann hab ich aber gemerkt, als die K.O.-Spiele angefangen haben, dass es doch eine, eine gewisse Faszination gehabt hat und schlussendlich haben wir ja mit, mit Spanien den absolut verdienten Weltmeister.

Witzig, ne? Der Fußball ist, ähm, also w-wie soll man das sagen? Also, der, der wird natürlich von allen Ecken links und rechts, äh, angegriffen, was Korruption angeht und Spielverschiebungen und Manipulation, aber er ist in sich offensichtlich in sich so resilient, dass am Ende doch, äh, die beste Mannschaft Weltmeister wird.

Denn das war ja neben all dem unglaublichen Scheiß, den wir da erleben mussten, Stichwort Trump und Infantino und Co.

Am Ende, auch wenn Spanien jetzt nicht meine Lieblingsmannschaft ist, aber man muss doch sagen, es ist irgendwie ganz tröstlich zu erkennen, dass die beste Mannschaft dann auch Weltmeister wird.

Und noch tröstlicher wird's dann, wenn die UEFA es wirklich schafft, Infantino, äh, vom Stuhl zu kippen.
