Oliver Gassner - business://menschlich
Oct 8, 2026 · 1 hr 12 min · 14 segments
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Also wir wissen, dass das eins Komma fünf Grad-Ziel, in der, auf das man sich im Paris Agreement, äh, geeinigt hat, nicht mehr erreichbar, also nicht mehr zu halten ist.
Ähm, aber wenn man mit Wissenschaftlern spricht, sagen die natürlich, jedes Zehntelgrad, das wir weniger bekommen, ist gut, ähm, und, und erspart viel Leid.
Das heißt, ob wir am Ende, äh, eins Komma acht oder, äh, drei Komma fünf haben, macht einen Riesenunterschied.
Deshalb, also alles, was wir heute noch bremsen könnten, sollten wir machen.
Ähm, es wird immer argumentiert, der Klimaschutz ist so teuer, aber es gibt sehr seriöse Zahlen und ich finde da insbesondere die Rückversicherer sind immer sehr spannend, weil die ja nicht im Verdacht stehen, jetzt irgendwie Klimaideologen zu sein, aber Versicherungsunternehmen, ähm, schauen das seit Jahren sehr ernsthaft an und sagen, das wird unbezahlbar und unversicherbar, äh, wenn wir da voll, äh, volle Geschwindigkeit-
Und hast du den Eindruck, dass die Unternehmen da, fühlen die sich nur gezwungen oder verstehen die das auch? Da, dass es ja ihre eigene-
Ja, es war in den letzten Jahren eine gute Dynamik drin, auch durch Fridays for Future und das Bewusstsein in der, äh, in der Öffentlichkeit im Moment recht ernüchternd, dass die Firmen sagen: „Oh, Zoll, Zollprobleme mit USA, ähm, wirtschaftlicher Downturn.
Wir haben gerade andere Sorgen." Und plötzlich ist das Nachhaltigkeitsthema wieder ein bisschen, rutscht runter auf der Prioritätenliste, ähm, obwohl wir gerade diesen Sommer ja, äh, sehen, wie der Klima, äh, wandel, äh, Fahrt aufnimmt und die Dringlichkeit, etwas zu tun, höher ist denn je, ähm, aber trotzdem das Thema so hoch oder so niedrig auf der Agenda ist, wie andere, äh, als dringlich empfundene Themen gerade, ähm, daherkommen.
Ja, morgen hat sie da, also wir nehmen am, äh, am, ähm, 7.10.26 auf und für morgen ist ja die Kältewelle angesagt mit dreizehn Grad und dann ist wahrscheinlich der Sommer sehr schnell wieder vergessen, ne.
Genau, dann sagen wieder die ersten: „Äh, aber es gibt doch gar keinen Klimawandel", und so weiter.
Aber die Diskussion führen wir seit Jahren und ist nach wie vor schwierig.
Also was mich da positiv stimmt und dann schwenken wir auch vielleicht auch so langsam auf das Konkrete um.
Was mich positiv stimmt, ist, dass natürlich China inzwischen auch die, die Auswirkungen spürt.
Das war vor ein paar Jahren, vor zwei Jahren, glaube ich, in den deutschen Nachrichten war es nur einmal, beim BBC World Service kam es ein paar Mal, dass die in China Fabriken stoppen mussten, weil sie nicht genug Wasser in den, in den Hochbehältern hatten, ne, also oder in den Staudämmen.
Und die haben da ja, na ja, also haben ganze, ganze, äh, Bergzüge, sage ich mal, ne.
Also dieser, dieser Drei-Schluchten-Damm, den die da, den die da, äh, gemacht haben, das kann ich mir auch gar nicht vorstellen, wie riesig das ist.
Äh, und denen, denen ist der Strom ausgegangen und sie mussten die Industrie runterfahren.
Ja, und ich glaube, dass spätestens dann, wenn es auf die Produktion schlägt, ja so wie jetzt auch der Transport auf dem Rhein plötzlich gefährdet ist, dass dann die, die Unternehmen halt auch merken, äh, ja, das ist vielleicht doch nicht nur Ideologie, ne.
Also wir wissen, dass das eins Komma fünf Grad-Ziel, in der, auf das man sich im Paris Agreement, äh, geeinigt hat, nicht mehr erreichbar, also nicht mehr zu halten ist.
Ähm, aber wenn man mit Wissenschaftlern spricht, sagen die natürlich, jedes Zehntelgrad, das wir weniger bekommen, ist gut, ähm, und, und erspart viel Leid.
Das heißt, ob wir am Ende, äh, eins Komma acht oder, äh, drei Komma fünf haben, macht einen Riesenunterschied.
Deshalb, also alles, was wir heute noch bremsen könnten, sollten wir machen.
Ähm, es wird immer argumentiert, der Klimaschutz ist so teuer, aber es gibt sehr seriöse Zahlen und ich finde da insbesondere die Rückversicherer sind immer sehr spannend, weil die ja nicht im Verdacht stehen, jetzt irgendwie Klimaideologen zu sein, aber Versicherungsunternehmen, ähm, schauen das seit Jahren sehr ernsthaft an und sagen, das wird unbezahlbar und unversicherbar, äh, wenn wir da voll, äh, volle Geschwindigkeit-
Und hast du den Eindruck, dass die Unternehmen da, fühlen die sich nur gezwungen oder verstehen die das auch? Da, dass es ja ihre eigene-
Ja, es war in den letzten Jahren eine gute Dynamik drin, auch durch Fridays for Future und das Bewusstsein in der, äh, in der Öffentlichkeit im Moment recht ernüchternd, dass die Firmen sagen: „Oh, Zoll, Zollprobleme mit USA, ähm, wirtschaftlicher Downturn.
Wir haben gerade andere Sorgen." Und plötzlich ist das Nachhaltigkeitsthema wieder ein bisschen, rutscht runter auf der Prioritätenliste, ähm, obwohl wir gerade diesen Sommer ja, äh, sehen, wie der Klima, äh, wandel, äh, Fahrt aufnimmt und die Dringlichkeit, etwas zu tun, höher ist denn je, ähm, aber trotzdem das Thema so hoch oder so niedrig auf der Agenda ist, wie andere, äh, als dringlich empfundene Themen gerade, ähm, daherkommen.
Ja, morgen hat sie da, also wir nehmen am, äh, am, ähm, 7.10.26 auf und für morgen ist ja die Kältewelle angesagt mit dreizehn Grad und dann ist wahrscheinlich der Sommer sehr schnell wieder vergessen, ne.
Genau, dann sagen wieder die ersten: „Äh, aber es gibt doch gar keinen Klimawandel", und so weiter.
Aber die Diskussion führen wir seit Jahren und ist nach wie vor schwierig.
Also was mich da positiv stimmt und dann schwenken wir auch vielleicht auch so langsam auf das Konkrete um.
Was mich positiv stimmt, ist, dass natürlich China inzwischen auch die, die Auswirkungen spürt.
Das war vor ein paar Jahren, vor zwei Jahren, glaube ich, in den deutschen Nachrichten war es nur einmal, beim BBC World Service kam es ein paar Mal, dass die in China Fabriken stoppen mussten, weil sie nicht genug Wasser in den, in den Hochbehältern hatten, ne, also oder in den Staudämmen.
Und die haben da ja, na ja, also haben ganze, ganze, äh, Bergzüge, sage ich mal, ne.
Also dieser, dieser Drei-Schluchten-Damm, den die da, den die da, äh, gemacht haben, das kann ich mir auch gar nicht vorstellen, wie riesig das ist.
Äh, und denen, denen ist der Strom ausgegangen und sie mussten die Industrie runterfahren.
Ja, und ich glaube, dass spätestens dann, wenn es auf die Produktion schlägt, ja so wie jetzt auch der Transport auf dem Rhein plötzlich gefährdet ist, dass dann die, die Unternehmen halt auch merken, äh, ja, das ist vielleicht doch nicht nur Ideologie, ne.
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