Jul 17, 2026 · 28 min · 9 segments
In dieser Ausgabe unserer Podcast-Serie „China in 26“ sprechen **Bernhard Bartsch, Mikko Huotari** und **Claudia Wessling** über drei Themen, die die kommenden Monate prägen werden: Erstens: wie steht…
Claudia WesslingHost
Mikko HuotariPanelist
Bernhard BartschPanelist

Die chinesische Währung, der chinesische Yuan, sagt Merz, ist unterbewertet.

Und China müsse die Währung, seine eigene Währung auf den globalen Kapitalmärkten frei schwimmen lassen, wie es der Kanzler formulierte.

Wie wichtig ist denn dieses Thema Währung eigentlich in den deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen? Auch mit Blick auf Warnungen, die irgendwie ganz andere Themen betreffen, zum Beispiel, dass unfairer Wettbewerb aus China in Deutschland bereits 400.000 Jobs gekostet habe, wie kürzlich eine Studie der Kollegen vom IW ergeben hat.

ist ein ganz wichtiges Puzzlestück in den deutschen und europäischen Beziehungen.

Die Währungsbeziehung ist ja ein etwas arkaner Bereich der internationalen Wirtschaftspolitik.

Aber Währungsverhältnisse müssten traditionell ausgleichen, wie sich Produktions- und Handelsverhältnisse von Ländern zueinander verhalten.

Wenn in China sich Preise verändern, dann müsste das durch Währungsbewegungen ausgeglichen werden.

Und der einhellige Konsens unter Experten ist, dass die Währung unterbewertet ist seit Jahren.

Und das bedeutet natürlich dramatische Preiswettbewerbseffekte für europäische Hersteller.

Ganz traditionell in der internationalen Wirtschaftspolitik immer eine große Herausforderung gewesen, wenn Staaten hier ihre Währungspolitik entsprechend nicht anpassen.

China hat diesen Wechselkurs Politik seit Jahren aus strategischen Gründen genauso aufgegleist.

Insofern das jetzt als Thema aufzuspießen in der Hoffnung, dass sich genau dort etwas bewegen wird, scheint mir etwas sehr hoffnungsvoll.


Also kurz, es ist ein wichtiges Puzzleteil, es ist ein zentraler Faktor dabei, warum diese Marktverzerrungen, die es in China gibt, sozusagen zu uns rüber schwappen über die letzten Jahre.


Die chinesische Währung, der chinesische Yuan, sagt Merz, ist unterbewertet.

Und China müsse die Währung, seine eigene Währung auf den globalen Kapitalmärkten frei schwimmen lassen, wie es der Kanzler formulierte.

Wie wichtig ist denn dieses Thema Währung eigentlich in den deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen? Auch mit Blick auf Warnungen, die irgendwie ganz andere Themen betreffen, zum Beispiel, dass unfairer Wettbewerb aus China in Deutschland bereits 400.000 Jobs gekostet habe, wie kürzlich eine Studie der Kollegen vom IW ergeben hat.

ist ein ganz wichtiges Puzzlestück in den deutschen und europäischen Beziehungen.

Die Währungsbeziehung ist ja ein etwas arkaner Bereich der internationalen Wirtschaftspolitik.

Aber Währungsverhältnisse müssten traditionell ausgleichen, wie sich Produktions- und Handelsverhältnisse von Ländern zueinander verhalten.

Wenn in China sich Preise verändern, dann müsste das durch Währungsbewegungen ausgeglichen werden.

Und der einhellige Konsens unter Experten ist, dass die Währung unterbewertet ist seit Jahren.

Und das bedeutet natürlich dramatische Preiswettbewerbseffekte für europäische Hersteller.

Ganz traditionell in der internationalen Wirtschaftspolitik immer eine große Herausforderung gewesen, wenn Staaten hier ihre Währungspolitik entsprechend nicht anpassen.

China hat diesen Wechselkurs Politik seit Jahren aus strategischen Gründen genauso aufgegleist.

Insofern das jetzt als Thema aufzuspießen in der Hoffnung, dass sich genau dort etwas bewegen wird, scheint mir etwas sehr hoffnungsvoll.


Also kurz, es ist ein wichtiges Puzzleteil, es ist ein zentraler Faktor dabei, warum diese Marktverzerrungen, die es in China gibt, sozusagen zu uns rüber schwappen über die letzten Jahre.
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