Mikko HuotariPanelist
Bernhard BartschPanelist
Claudia WesslingHost
Ähm, heute haben wir, ähm, überlegt, dass wir mal nur über ein Thema sprechen, denn die vergangene Woche war eine bewegte Woche in den EU-chinesischen Beziehungen.

Ähm, Emmanuel Macron und Friedrich Merz haben in einem Brief, ähm, erstmals gemeinsam die EU-Kommission aufgefordert, stärkere und sy-- und schnellere Antworten auf systemische Störungen des Handels zu entwickeln.

Sie rufen dazu auf, Mechanismen zur Reduzierung übermäßiger Abhängigkeit von individuellen ausländischen Lieferanten aufzubauen.

Ähm, China wird hier nicht explizit genannt, ist aber mindestens auch gemeint.

Ähm, dann war Ende vergangener Woche EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič in Peking, um mit seinem Kollegen Wang Wentao zu verhandeln.

Ähm, laut Šefčovič gab es Annäherung im Bemühen, einen Handelskrieg, von dem ja viele Medien ominös berichten, zu, ähm, verhindern.

Ähm, ich nenne hier jetzt nur kurz drei Punkte, die hervorgehoben wurden später in den, ähm, Mitteilungen.

China soll seine Exporte von Hybrid-PKWs und Plug-in-Hybriden nach Europa verringern, ähm, zugunsten der hiesigen Autoindustrie.

Zweitens, mehr Klarheit oder Vereinfachungen bei der Vergabe chinesischer Exportlizenzen für Seltene Erden und Dauermagnete wurden vereinbart.

Und drittens, europäische Waren im Wert von vier Milliarden Euro sollen durch ermäßigte Zölle besser auf den chinesischen Markt kommen können.

In dieser Woche zum Beispiel haben wir gleich einen EU-Gipfel auf der Agenda, ähm, und es ist anzunehmen, dass China nach diesen Ereignissen der letzten Woche dort auf der Agenda steht.

Ähm, Mikko, vielleicht fangen wir mal ganz im Großen an: Was bedeutet denn diese Übereinkunft, ähm, so im Gesamtkontext der grade doch recht angespannten geopolitischen und geoökonomischen Lage?

Das ist sozusagen, wenn man den Zoom aufmacht, sind wir in einer Phase wachsender und sehr breiter handelspolitischer Spannungen mit China, die 'n geopolitischen Oberton haben.

Gleichzeitig ist da jetzt sozusagen einmal reingezoomt worden zwischen den Verhandlern, um für einen Sektor eine Teilvereinbarung zu treffen, insbesondere.

Die Idee dahinter ist, dass man zeigt, es ist möglich, zu speziellen Fragen ganz grundsätzlich zu verhandelnden Lösungen zwischen China und Europa zu kommen.

Das war das deklarierte Ziel von Šefčovič, bevor er nach China gefahren ist und das ist, glaub ich, auch das, was im Kern des Interesses Pekings steht, nämlich zu zeigen, ähm, wenn man sich nur an einen Tisch sitzt, äh, findet man schon noch Lösungen.

Es geht im Kern um Quoten, ähm, für Hybride- und Plug-in-Hybride-Fahrzeugimporte nach Europa.

Im Gesamtbild ergibt sich für mich vor allem erst mal, ähm, 'ne Grundeinschätzung.

Ähm, heute haben wir, ähm, überlegt, dass wir mal nur über ein Thema sprechen, denn die vergangene Woche war eine bewegte Woche in den EU-chinesischen Beziehungen.

Ähm, Emmanuel Macron und Friedrich Merz haben in einem Brief, ähm, erstmals gemeinsam die EU-Kommission aufgefordert, stärkere und sy-- und schnellere Antworten auf systemische Störungen des Handels zu entwickeln.

Sie rufen dazu auf, Mechanismen zur Reduzierung übermäßiger Abhängigkeit von individuellen ausländischen Lieferanten aufzubauen.

Ähm, China wird hier nicht explizit genannt, ist aber mindestens auch gemeint.

Ähm, dann war Ende vergangener Woche EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič in Peking, um mit seinem Kollegen Wang Wentao zu verhandeln.

Ähm, laut Šefčovič gab es Annäherung im Bemühen, einen Handelskrieg, von dem ja viele Medien ominös berichten, zu, ähm, verhindern.

Ähm, ich nenne hier jetzt nur kurz drei Punkte, die hervorgehoben wurden später in den, ähm, Mitteilungen.

China soll seine Exporte von Hybrid-PKWs und Plug-in-Hybriden nach Europa verringern, ähm, zugunsten der hiesigen Autoindustrie.

Zweitens, mehr Klarheit oder Vereinfachungen bei der Vergabe chinesischer Exportlizenzen für Seltene Erden und Dauermagnete wurden vereinbart.

Und drittens, europäische Waren im Wert von vier Milliarden Euro sollen durch ermäßigte Zölle besser auf den chinesischen Markt kommen können.

In dieser Woche zum Beispiel haben wir gleich einen EU-Gipfel auf der Agenda, ähm, und es ist anzunehmen, dass China nach diesen Ereignissen der letzten Woche dort auf der Agenda steht.

Ähm, Mikko, vielleicht fangen wir mal ganz im Großen an: Was bedeutet denn diese Übereinkunft, ähm, so im Gesamtkontext der grade doch recht angespannten geopolitischen und geoökonomischen Lage?

Das ist sozusagen, wenn man den Zoom aufmacht, sind wir in einer Phase wachsender und sehr breiter handelspolitischer Spannungen mit China, die 'n geopolitischen Oberton haben.

Gleichzeitig ist da jetzt sozusagen einmal reingezoomt worden zwischen den Verhandlern, um für einen Sektor eine Teilvereinbarung zu treffen, insbesondere.

Die Idee dahinter ist, dass man zeigt, es ist möglich, zu speziellen Fragen ganz grundsätzlich zu verhandelnden Lösungen zwischen China und Europa zu kommen.

Das war das deklarierte Ziel von Šefčovič, bevor er nach China gefahren ist und das ist, glaub ich, auch das, was im Kern des Interesses Pekings steht, nämlich zu zeigen, ähm, wenn man sich nur an einen Tisch sitzt, äh, findet man schon noch Lösungen.

Es geht im Kern um Quoten, ähm, für Hybride- und Plug-in-Hybride-Fahrzeugimporte nach Europa.

Im Gesamtbild ergibt sich für mich vor allem erst mal, ähm, 'ne Grundeinschätzung.
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