Aug 15, 2026 · 1 hr 4 min · 14 segments
**Das KHM zum Gast am See**Vortrag, gehalten von Mag. Daniel Uchtmann, Kunsthistoriker, Kunstvermittlung, Kunsthistorisches Museum Wien, gehalten beim Sommerdiskurs der Sommerhochschule der…
Daniel UchtmannGuest
Paul FreyHost
[leises Rascheln] Lieber Franz Stefan, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, vielen Dank für die herzliche Einbegleitung.

Mein Kollege, bester Mann, wie ich gerade gehört hab, vor allem aber lieber Freund Daniel Uchtmann und ich freuen uns sehr, ähm, auch heuer wieder einen Beitrag zum Sommerdiskurs leisten zu dürfen.

Es ist ja, wie schon angesprochen, eine lieb gewordene Tradition, dass das Kunsthistorische Museum mit seinen Meisterwerken einen Blick aus Kunst und Kultur auf das jeweilige Generalthema wirft.

Und so gesehen gab es in Anlehnung an das heurige Generalthema sicher keine Unsicherheit über die sichere Zusage zur Überwindung der Unsicherheit.

Heuer führt uns unser Beitrag zu Albrecht Dürer und damit zu einem Künstler, der wie kaum ein anderer an einem Wendepunkt der Geistesgeschichte, der technologischen Entwicklung und dem Aufeinanderprallen bewahrender und verändernder Kulturphänomene und menschlicher Innovation gestanden ist und deshalb besonders passend auch zum heurigen Generalthema erscheint.

Dürer hat, anders als andere Künstler seiner Zeit, die Innovationen seiner Epoche nicht nur mit Aufmerksamkeit begleitet, sondern sie aktiv vorangetrieben, hat Mobilität und Neugier vorgelebt und in vielen Bereichen neue Maßstäbe gesetzt.

Er hat nicht nur an der Zeitenwende gelebt, er hat sie so gesehen aktiv mitgestaltet und ist damit, wie wir aus einigen der Beiträge der vergangenen beiden Tage als Postulat gehört haben, ein Vorzeigeeuropäer, dessen Schaffenskraft uns Vorbild sein kann.
Read the full transcript.
Create an account to read the whole episode, search across every transcript, and follow the shows you care about.