Jun 12, 2026 · 26 min · 9 segments
In dieser Folge unseres deutschsprachigen Podcasts „China in 26“ sprechen **Bernhard Bartsch, Mikko Huotari** und **Claudia Wessling** über Xi Jinpings Reise nach Nordkorea, Beijings Maßnahmen zum…
Mikko HuotariPanelist
Claudia WesslingHost
Bernhard BartschPanelist
Aber lasst uns zunächst einmal, Mikko und Bernhard, auf Xi Zinpings Reise zu sprechen kommen.

Erster Besuch seit sieben Jahren und in der offiziellen Erklärung viele schön klingende Worte von Chinas unerschütterlicher Unterstützung für den Nachbarn.

Gemeinsames Bekenntnis zum pragmatischen Ausbau der Beziehungen in Handel, Landwirtschaft, Bauwesen und noch vielen, vielen anderen Themen.

Ist es wirklich, also ich würde jetzt Bärmer zuerst reinholen, ist das Verhältnis zwischen Nordkorea und China in den letzten Jahren wirklich so gut gewesen, wie jetzt diese Erklärung das vermuten lassen? Und was will Xi eigentlich signalisieren, wenn er als erste Auslandsreise ausgerechnet nach Nordkorea zum Nachbarn fährt?

Ich habe den Eindruck, dass das schon eine enorme Aufwertung von Nordkorea an der Stelle ist.

Er hat in Peking Hof gehalten, dass er jetzt mal wieder ins Ausland fährt und nach Nordkorea ist schon von Bedeutung.

Und vor allem geht es natürlich um die Botschaften, die er dort gesendet hat.

Und die, die bei uns am stärksten wahrgenommen worden ist, aus gutem Grund, ist, dass von dem Thema nukleare Abrüstung überhaupt keine Rede mehr war.



Damit macht er Nordkorea endgültig zu einem wirklich geopolitischen Faktor, der von den Großmächten auch genutzt wird.


Da zieht Xi jetzt nach und gerade indem er das Thema Aufrüstung, unter den Tisch fallen lässt, sendet er natürlich ein Signal an diejenigen, die sich von Nordkoreas Atomwaffen besonders bedroht fühlen.

Das sind Südkorea und Japan, die wichtigsten amerikanischen Verbündeten in der Region.

Und das zeigt aus meiner Sicht ganz stark, dass eben Nordkorea da auch als ein Machtfaktor und eventuell auch potenzieller Eskalationsfaktor in der Region mit eingesetzt wird.


Allerdings aus der Sicht von sehr, sehr paranoiden Systemen wie in Nordkorea.

ist das glaube ich etwas, wo sie in der jetzigen Weltlage schon drauf gucken, wie verändern sich Dinge.

Und auch da, Xi Jinping hat ja die drei Dinge, die sich nie ändern werden, betont.

Aber lasst uns zunächst einmal, Mikko und Bernhard, auf Xi Zinpings Reise zu sprechen kommen.

Erster Besuch seit sieben Jahren und in der offiziellen Erklärung viele schön klingende Worte von Chinas unerschütterlicher Unterstützung für den Nachbarn.

Gemeinsames Bekenntnis zum pragmatischen Ausbau der Beziehungen in Handel, Landwirtschaft, Bauwesen und noch vielen, vielen anderen Themen.

Ist es wirklich, also ich würde jetzt Bärmer zuerst reinholen, ist das Verhältnis zwischen Nordkorea und China in den letzten Jahren wirklich so gut gewesen, wie jetzt diese Erklärung das vermuten lassen? Und was will Xi eigentlich signalisieren, wenn er als erste Auslandsreise ausgerechnet nach Nordkorea zum Nachbarn fährt?

Ich habe den Eindruck, dass das schon eine enorme Aufwertung von Nordkorea an der Stelle ist.

Er hat in Peking Hof gehalten, dass er jetzt mal wieder ins Ausland fährt und nach Nordkorea ist schon von Bedeutung.

Und vor allem geht es natürlich um die Botschaften, die er dort gesendet hat.

Und die, die bei uns am stärksten wahrgenommen worden ist, aus gutem Grund, ist, dass von dem Thema nukleare Abrüstung überhaupt keine Rede mehr war.



Damit macht er Nordkorea endgültig zu einem wirklich geopolitischen Faktor, der von den Großmächten auch genutzt wird.


Da zieht Xi jetzt nach und gerade indem er das Thema Aufrüstung, unter den Tisch fallen lässt, sendet er natürlich ein Signal an diejenigen, die sich von Nordkoreas Atomwaffen besonders bedroht fühlen.

Das sind Südkorea und Japan, die wichtigsten amerikanischen Verbündeten in der Region.

Und das zeigt aus meiner Sicht ganz stark, dass eben Nordkorea da auch als ein Machtfaktor und eventuell auch potenzieller Eskalationsfaktor in der Region mit eingesetzt wird.


Allerdings aus der Sicht von sehr, sehr paranoiden Systemen wie in Nordkorea.

ist das glaube ich etwas, wo sie in der jetzigen Weltlage schon drauf gucken, wie verändern sich Dinge.

Und auch da, Xi Jinping hat ja die drei Dinge, die sich nie ändern werden, betont.
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