Oct 1, 2026 · 6 min · 7 segments
Linß, Vera www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Gefordert wurde ein linearer Fernsehkanal für Jugendliche.
Doch die Medienpolitik winkte ab.
Stattdessen gab sie 2014 grünes Licht für die Entwicklung eines reinen Online-Angebots und setzte für diesen Paradigmenwechsel einen eigenen Rundfunkänderungsstaatsvertrag auf.
Zum ersten Mal stand nicht die lineare Ausstrahlung im Vordergrund.
Für den Medienexperten Leonhard Dobusch, selbst viele Jahre Mitglied im ZDF-Fernsehrat, eine Entscheidung mit Zukunft.
Der größte Glücksfall war, dass funk ohne Fernsehsender im Rücken gestartet wurde.
Das hat man, glaube ich, eigentlich zum Teil aus Spargründen gemacht.
Fernsehsender ist teurer, braucht viel mehr Infrastruktur, aber genau weil eben kein linearer Sender im Hintergrund stand, musste man sich bei funk von Anfang an darauf konzentrieren, junge Zielgruppen in digitalen Plattformkontexten zu erreichen.
Zum Start am 1.
Oktober präsentierte funk vierzig Webvideoformate.
Einige, wie etwa die Reportagen des Y-Kollektivs, gab es schon vorher im Netz, anderes lief erst Wochen später an.
Heute kennen achtundachtzig Prozent der 14- bis 29-Jährigen funk.
Vierundsiebzig Prozent haben die Inhalte schon genutzt, ein Drittel davon wöchentlich.
Das war auch der Beweis dafür, dass auch öffentlich-rechtliche Medien junge Zielgruppen erreichen können, wenn man es ihnen gesetzlich erlaubt und wenn man organisatorisch wirklich sie darauf hin ausrichtet.
Gefordert wurde ein linearer Fernsehkanal für Jugendliche.
Doch die Medienpolitik winkte ab.
Stattdessen gab sie 2014 grünes Licht für die Entwicklung eines reinen Online-Angebots und setzte für diesen Paradigmenwechsel einen eigenen Rundfunkänderungsstaatsvertrag auf.
Zum ersten Mal stand nicht die lineare Ausstrahlung im Vordergrund.
Für den Medienexperten Leonhard Dobusch, selbst viele Jahre Mitglied im ZDF-Fernsehrat, eine Entscheidung mit Zukunft.
Der größte Glücksfall war, dass funk ohne Fernsehsender im Rücken gestartet wurde.
Das hat man, glaube ich, eigentlich zum Teil aus Spargründen gemacht.
Fernsehsender ist teurer, braucht viel mehr Infrastruktur, aber genau weil eben kein linearer Sender im Hintergrund stand, musste man sich bei funk von Anfang an darauf konzentrieren, junge Zielgruppen in digitalen Plattformkontexten zu erreichen.
Zum Start am 1.
Oktober präsentierte funk vierzig Webvideoformate.
Einige, wie etwa die Reportagen des Y-Kollektivs, gab es schon vorher im Netz, anderes lief erst Wochen später an.
Heute kennen achtundachtzig Prozent der 14- bis 29-Jährigen funk.
Vierundsiebzig Prozent haben die Inhalte schon genutzt, ein Drittel davon wöchentlich.
Das war auch der Beweis dafür, dass auch öffentlich-rechtliche Medien junge Zielgruppen erreichen können, wenn man es ihnen gesetzlich erlaubt und wenn man organisatorisch wirklich sie darauf hin ausrichtet.
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