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Philip Siefer

Philip Siefer

Sep 6, 2026

18:28
Oder so ausgeliefert, sich ausgeliefert zu fühlen.
18:30
Ja, also wir sind ja ausgeliefert.
18:32
Das ist wirklich ein großer Witz, dass wir denken, wir wären jemals in irgendeiner Art von Kontrolle gewesen, als irgendwie hier diese Eintagsfliege auf dem Planeten im unendlichen Universum, was sie seit Millionen von Jahren, ähm, Menschheit oder Leben produziert.
18:46
Und wir sind diese Mikrosekunde im universellen Kontext und wir machen einfach so ein riesiges Ding da draus die ganze Zeit.
18:55
Und das ist natürlich dann, wenn wir uns so wichtig nehmen, haben wir die ganze Zeit das Erlebnis von Kontrollverlust.
19:01
Wenn wir anfangen, uns zu transzendieren Dann fühlt sich das ja gar nicht mehr an wie Kontrollverlust, sondern wie: „Ach so, ja, okay, klar.
19:09
Ähm, wir spielen gar keine Rolle da drin." Plus, äh, ich glaube, um eine gute Bahninfrastruktur zu bauen, muss man richtig viel Geld in die Hand nehmen und das tun wir einfach gerade nicht.

24 MINS LATER

43:19
Hm.
11:27
Da kann ich doch unbedingt mit 'ner Physikerin oder 'nem Physiker sprechen.
11:30
Ja, aber der, das ist aber, ähm, mit, ähm, mystischem Background, weil das ja total super spannend ist, dieser, ja, Hans-Peter Dürr und so.
11:38
Ähm, so Leute, die dann die mechanistische Physik erklären und dann den, die Verbindung ziehen zu Quantenmechanik.
11:45
Und Quantenmechanik ist ja quasi Mystik.
11:48
Das ist wirklich verrückt, dass die Sachen, die, äh, im Dao De Jing stehen, sind, ähm, Quantenmechanik, ohne Quantenmechanik, ähm, sehen zu-- Wir können sie auch immer noch nicht sehen, aber wir wissen ja, dass die ganzen ...
12:00
Das war jetzt 'n wirklich 'ne übrigens 'n toller Sprung, muss ich sagen.
12:04
[lacht] Ciao, grazie, buongiorno, guten Tag.

14 MINS LATER

26:37
Aber du sagst, es ist gar nicht die Energie, es ist immer die gleiche Energie, es ist eher die Frequenz.
9:25
Und das ist auf jeden Fall so einer.
9:28
Also es war auf jeden Fall so ein bisschen die Vorbereitung dafür, so eine Herleitung und dann haben wir uns in Zug gesetzt und sind nach Auschwitz gefahren, was ja in Polen ist und eigentlich Osiewice heißt und dann quasi eingedeutscht worden ist und den Namen auch behalten hat und was ich als erstes so mitbekommen habe, was ich... nicht so auf dem Schirm hatte, ist, dass zwei Millionen Polen, also dass die Deutschen, die polnische Elite sich quasi geschnappt haben und die systematisch umgebracht haben, auch in Auschwitz, also erst ja, als zur Zwangsarbeit gezwungen und dann auch umgebracht haben und dass das, das war mir nicht so klar, dass diese Wunde auch bei den Bei den Polen, dass das so ein krasses Ding ist und habe dann auch viel darüber nachgedacht, wie wir die polnische Bevölkerung und auch polnische Menschen in Deutschland heute noch behandeln und da drauf schauen, ich weiß nicht, in meiner Jugend gab es viele auch so Polenwitze und auch Judenwitze und so, was so eine normale Schwingung war und da schaut man dann so herab auf eine bestimmte, Ja, Bevölkerungsgruppe oder ganze Völker oder Länder oder Nationalitäten und findet die so ein bisschen schlechter oder so als das eigene und wie unangenehm das ist dann quasi da zu sein und zu merken so, wir haben das gemacht, auch mitten im ganzen Land, oder nicht wir, sondern unsere Vorfahren haben das gemacht, mitten im ganzen Land da so eine Wunde zugefügt und in so einem wahnsinnigen Ausmaß.
11:02
Und es gibt, Auschwitz ist ja zweigeteilt, es gibt dieses Auschwitz I, das sogenannte Stammlager, das ist auch total verrückt, die Begrifflichkeiten sind geblieben, also man nennt das jetzt immer noch so, auch auf den Führungen so, wie die Nazis das damals genannt haben, was ich total… Widerstrebend fand auch, in deren Slang dann quasi zu sprechen.
11:24
Und dann gibt es noch Birkenau, das ist das sogenannte Auschwitz II, wo dann wirklich in großen, also was viel, viel Größeres, das war das Auschwitz I, das ist so eine umfunktionierte Kaserne.
11:36
Und dann gibt es das Birkenau, was ja auch komplett von Häftlingen aufgebaut worden ist.
11:42
Also von Zwangsarbeitern ist dieses Gefängnis und dann diese Mordmaschine gebaut worden, die riesig ist.
11:51
Das ist einfach so riesig, riesig, riesig, riesig.

12 MINS LATER

24:17
Und das, genau, und das man, und das sagt doch so viel
32:26
Ja,
32:26
aber ich glaube, da bist du ja im Moment.
32:28
Also für dich ist es, glaube ich, sehr verbunden, dass wenn du angeschlossen bist an das, was du gerade tust und du merkst, ah, das ist dir wichtig, dann bedeutet dir das ja auch was.
32:38
Also machst du das irgendwie gut.
32:39
Und ich glaube, oft ist auch in diesem sich Mühe geben aus Liebe...
32:44
Zu dem, du willst einfach dir was Gutes tun, dass du gesund bist zum Beispiel, deswegen machst du den Sport, da ist ein richtiger Sinn für dich drin, also machst du das ja mit einer Art von Passion, da ist Leidenschaft drin und dann ist es natürlich ganz leicht und dann gibt es glaube ich auch ein gutes Gefühl und wir sind ja auch, also ich bin zumindest genervt davon.
33:03
Wenn sich Leute keine Mühe geben, also wenn ich merke, ach komm, das könnte man jetzt echt ein bisschen besser machen können oder so und da ist ja auch was krasses drin, nämlich dieses man muss sich Mühe geben, weil es sonst nicht gut genug ist und das führt ja wieder zu so einem, dass man bemüht ist die ganze Zeit.

9 MINS LATER

42:01
Menschheit ist jetzt, glaube ich, drin.
15:15
Ich würde sagen, es ist eine ähnliche Suche, ein ähnlicher Appetit, aber welcher,
15:23
wonach eigentlich? Also ich finde ja super dieses Zitat von Gabor Maté, der sagt, was tut die Droge für dich? Um rauszukriegen, wie kann ich denn ohne die Droge erstmal rauszukriegen, was macht denn der Alkohol für dich? Und wenn man das dann merkt, ich versuche mich zu entspannen oder ich versuche lockerer zu werden, was ja auch eine Form von Entspannung ist, dann merkt man, wie kann ich denn anders lockerer, wie kann ich es denn ohne diese Abkürzung machen? Und mit dem Handy ist das ja auch so eine Art sich produktiv fühlen, aber nicht sich selber mitkriegen müssen.
16:06
Also es ist schon ein Dissoziieren, finde ich.
16:10
Ich begehe in das Handy richtig rein.
16:12
Man sieht es ja auch, wenn die Leute wie so Zombies, bei Kindern ist es ja besonders krass, wenn die ein Handy in die Hand nehmen, dann sind die da so...
16:19
Als ob die keine Seele mehr hätten, die kriegen so, es ist ja wirklich übel, die Smombies heißt es doch sogar, es gibt doch das Wort Smartphone-Zombie und dann sitzt man da so eingesaugt in dieses Telefon und man kriegt es ja auch gar nicht mit, das ist ja wie sich betäuben, es hat wirklich sehr viel zu tun mit einer anderen Art von Droge.
16:43
Und dadurch, dass aber ein Telefon ja eigentlich für Kommunikation da ist, befriedigt es ja auch ein total menschliches Bedürfnis, in Kontakt zu sein.

32 MINS LATER

49:15
Lass uns einmal ganz kurz, also was hast du eigentlich im Januar gemacht für alle, die überhaupt nicht mitgekommen sind?

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