Skip to main content
Dagmar Rosenfeld-Lindner

Dagmar Rosenfeld-Lindner

German journalist

Sep 8, 2026

20:31
Und dennoch fra-- habe ich mich gefragt und an den Reaktionen konnte ich sehen, das haben sich auch viele TV-Zuschauer gefragt: Was erzählen die da? Und, und haben die's verstanden?
20:41
Das, also was du am Wahlabend erlebt hast, war Sprachlosigkeit und Hilflosigkeit und tatsächlich das Verschanzen hinter Floskeln.
20:51
Das Ergebnis hat diese Partei zutiefst erschüttert und auch überrascht.
20:57
Damit hat wirklich keiner gerechnet, dass es so brutal ausfällt.
21:01
Und jetzt am Montag hat sich ja Friedrich Merz vor die Mikrofone gestellt und, ähm, er ist da sehr, er wirkte zwar ratlos, aber ich fand ihn auch schonungslos.
21:12
Also auf Fragen wie: „Wird es eine Volkspartei CDU weiterhin geben?“, sagt er: „Das kann ich gar nicht beantworten.
21:19
Also das ist nicht sicher.“ Ähm, er sagt: „Wir sind zutiefst schockiert.“ Äh, also d-d-das ist schon das Anerkennen dessen, dass da was Grundlegendes, so hat er's ja auch formuliert, passiert ist, was, was auch alles verschiebt.
25:53
Ähm, wie sehr [lacht leise] kann das noch mal alles verändern oder schlimmer machen oder besser machen? Also Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
25:12
Also inwieweit geht unserer Blick aus dem, aus dieser Berliner, ne, aus dem Machtzentrum, wie ihr im eurem Podcast Machtwechsel, ähm, sagt, aus dem Zentrum der Macht? Wie sehr geht das auseinander zu dem, wie sich vielleicht gerade auch einfach die Leute, die nicht sich jeden Tag mit Politik beschäftigen, darauf schauen?
25:29
Ja, also ich ka-- ich kann ja zum Beispiel sagen, was für Kommentare wir unter unserer Machtwechselfolge, wo wir auch über das Reformpaket gesprochen haben, finden.
25:37
Da ist schon, äh, 'ne Enttäuschung zu hören.
25:40
Zum einen, äh, was eben die Entlastung bei der Einkommensteuer angeht, die ja auch geringer ausfällt als das Lars Klingbeil mal angekündigt hat, äh, und wo die Leute sagen: "Und gleichzeitig werde ich dann bei der Rente mehr belastet werden.
25:56
Also am Ende für mich selber bleibt weniger übrig" und, äh, die Zeiten sind, es kehrt etwas zurück, was wir in Deutschland lange nicht mehr hatten: Die Angst vor Arbeitslosigkeit.
26:06
Ähm, davon sind wir ja wirklich lange, lange verschont gewesen.
26:10
Äh, die Inflation ist da.

10 MINS LATER

36:03
Ähm, aber sehen die gerade irgendwie, na ja, ist jetzt nicht die Zeit dafür, wieder 'n, wieder 'n Streit, ähm, zu entfachen?
7:52
Ähm, auf was deutet das, dieses Hin und Her kommunikativ für dich tatsächlich hin, Dagmar?
7:59
Also es deutet noch mal darauf hin, dass das ja ein völlig planloser Krieg ist, den die USA dort begonnen haben.
8:06
Und ich hab mich noch mal daran erinnert, was waren damals die Ansagen, warum man den Iran angegriffen hat.
8:13
Trump sagte, sie seien kurz davor, eine Atombombe zu bauen.
8:18
Dann würden sie Raketen entwickeln, die schon bald die USA erreichen könnten.
8:23
Wenn du heute hörst, was die Ziele angeblich dieses Angriffs sind, äh, Marco Rubio hat sich nämlich am Sonntag geäußert und hat gesagt, es seien von Anfang an die Ziele gewesen, die Marine zu schwächen, die Feuerkraft, äh, durch Raketen signifikant zu schwächen und der Verteidigungsindustrie vom Iran Schaden zuzufügen.
8:45
Also da ist schon eine große Diskrepanz zwischen dem, was anfangs erzählt wurde, warum man diesen Krieg führt und was jetzt als Ziele ausgerufen wird.

7 MINS LATER

15:30
Hat er da 'n Punkt für dich?
13:15
Und du könntest eine Sondersendung nach der anderen machen und nichts ändert sich an dem Trend der AfD, der kontinuierlich nach oben geht.
13:28
Ja, ich habe gedacht, dass das Thema Vetternwirtschaft, dass ihr das doch am Ende massiv schaden wird, weil das ist ein Punkt, wo sie immer auf andere Parteien gezeigt hat und gesagt hat, wir sind anders, wir sind für euch da.
13:45
Wir sind nicht wie die Eliten, die es für ihren eigenen Machterhalt tun und die sich selber bereichern.
13:51
Das ist ja so die Erzählung der AfD.
13:54
Und was da offenbar geworden ist, wer da wen mit Posten versorgt hat, also Familienunternehmen im negativen Sinne, also da arbeiten Väter und Ehefrauen über Kreuz bei anderen Abgeordneten, zuteils wirklich allerhöchsten Salär.
14:11
Ich habe gedacht, dass das so ein Gerechtigkeitsempfinden der AfD-Wähler treffen würde, hat es aber nicht.
14:17
Sie sind unbeschadet davon gekommen.

24 MINS LATER

38:45
Wie groß ist die Gefahr deiner Einschätzung nach, dass es weder zu Reformen kommt, noch zu Reformschritten, sondern dass wir dann wieder bei irgendwelchen Reformchen landen, die nichts bringen und nichts verändern?

We value your privacy

We use cookies to understand how you use our platform and to improve your experience. Click “Accept All” to consent, or “Decline non-essential” to opt out of non-essential cookies. Read our Privacy Policy.